In unseren Herbstferien in Ovronnaz haben wir (Eva und Patrick) eine Wanderung zum Lac de Derborance unternommen. Die beiliegende Komposition für Alphorn- Trio ist dabei entstanden:
https://youtu.be/e5LtBMyhTxE
Der Lac de Derborence liegt auf 1'500 m.ü.M. im Talkessel von Derborence. Der See wird aufgestaut durch die Geröllmassen der Bergstürze aus den Jahren 1714 und 1749. Nördlich des Sees erstrecken sich die Hänge der Diablerets, (Teufelsberge), östlich erstreckt sich das Derbonnetal, westlich das Chevilletal.
Ein grosser Teil einer Felswand brach 1749 am Hang des Diablerets auf 1'900 m ü. M. ab und schoss in den Talkessel. An seinen Ufern und auf den Geröllhalden hat sich der jüngste Urwald der Schweiz herausgebildet, welcher heute als einer von dreien noch in seinem Originalzustand anzutreffen ist.
Die Mystik und Geschichte des Ortes
Vor dem Bergsturz vom 23. September 1714 lebten in dem Tal von Derborence in den Orten Derborence und Godet einige Hirten in Alphütten. Zwei Tage nach der Katastrophe suchte der damalige Pfarrer von Ardon die Unglücksstelle auf, um den Teufel auszutreiben (die Einheimischen hielten den Bergsturz für ein Werk des Bösen und nannten von nun an auch die ursächlichen Berge, die zuvor Rochers oder Scex de Champ genannt wurden, Diablerets also Teufelsberge oder Teufelshörner) und berichtete, dass 55 Alphütten vernichtet und 14 Menschen ihr Leben verloren hätten.
Beim zweiten Bergsturz am 23. Juni 1749 wurden weitere 40 Alphütten zerstört. Er verursachte durch 50 Mio. Kubikmeter herabstürzendes Gestein das Aufstauen des Sees. Lange Zeit wurde das Tal gemieden und nur zögerlich kehrten die Menschen in das anscheinend verfluchte Tal zurück. So konnte sich eine unberührte Flora entwickeln, unbeeinträchtigt von wirtschaftlicher Nutzung. 1911 wurde das Tal von Derborence zum Jagdschutzgebiet erklärt.
1934 schrieb der waadtländische Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz einen Roman, mit dem Namen Derborence, über die Geschehnisse des Bergsturzes von 1714. 1985 wurde der Roman unter gleichem Namen als Derborence von dem Regisseur Francis Reusser verfilmt.
Hier findest Du: - Alphörner zum Verkauf - Alphornmusik - Infos zu Konzerten - Tipps und Tricks
Samstag, 17. Oktober 2015
Samstag, 5. September 2015
Muoversi nella Val Vergeletto
Das Alphorn gehört in die Berge, schrieb A.L Gassmann dereinst in seinem Alphornbüechli.
Und der Alphornist dazu, das habe ich mir in diesem Sommer sehr zu Herzen genommen und habe so mit meinem Karbon- Alphorn im Gepäck Wanderungen gemacht und zahlreiche Bergseen und Täler bespielt.
Heute ist als Erinnerung an die Wanderungen im Tessin eine kleine Komposition entstanden:
Muoversi nella Val Vergeletto: https://youtu.be/pLnh4AAAUDc
Natürlich konnte ich es nicht sein lassen, einige AlphornFa's und B's einzustreuen, die Dissonanzen sollen an meine zahlreichen Blasen und Auas an den Füssen erinnern, es hat auch gerieben und war nicht nur ein Genuss.
Auch Johannes Brahms hat sich ja bereits in den Bergen von einer Alphornmelodie inspirieren lassen und an seine Frau eine Karte geschrieben mit dem Text: Hoch auf dem Berg, tief im Tal, grüss ich Dich viel tausendmal. Aus dem Thema ist dann später die 1. Symphonie entstanden.
Wer weiss, vielleicht schreibe ich dann auch noch mal eine Symphonie zu diesem Thema, Alphornsynfonie ;-)
https://youtu.be/_IIjvBxKzFE
Und der Alphornist dazu, das habe ich mir in diesem Sommer sehr zu Herzen genommen und habe so mit meinem Karbon- Alphorn im Gepäck Wanderungen gemacht und zahlreiche Bergseen und Täler bespielt.
Heute ist als Erinnerung an die Wanderungen im Tessin eine kleine Komposition entstanden:
Muoversi nella Val Vergeletto: https://youtu.be/pLnh4AAAUDc
Natürlich konnte ich es nicht sein lassen, einige AlphornFa's und B's einzustreuen, die Dissonanzen sollen an meine zahlreichen Blasen und Auas an den Füssen erinnern, es hat auch gerieben und war nicht nur ein Genuss.
Auch Johannes Brahms hat sich ja bereits in den Bergen von einer Alphornmelodie inspirieren lassen und an seine Frau eine Karte geschrieben mit dem Text: Hoch auf dem Berg, tief im Tal, grüss ich Dich viel tausendmal. Aus dem Thema ist dann später die 1. Symphonie entstanden.
Wer weiss, vielleicht schreibe ich dann auch noch mal eine Symphonie zu diesem Thema, Alphornsynfonie ;-)
https://youtu.be/_IIjvBxKzFE
Samstag, 2. Mai 2015
Schlosskonzert am 5. Juni 2015: Alphornmusik in allen Facetten
Am Freitag, 5. Juni 2015 um 19.30 Uhr gibt AlphornFa.ch und das Streichquartett Burdlef ein Schlosskonzert in Burgdorf. Es ist ein kontrastreiches Programm von traditionell zu klassisch und romantisch bis hin zu jazzig und poppig.
Samstag, 7. März 2015
CD "Tour de Suisse"
Nun ist sie da, meine CD "Tour de Suisse". Es ist ein Querschnitt von traditioneller Alphornmusik aus der Schweiz. Insgesamt 38 Titel und 75 Min. Musik sind enthalten.
Inhalt CD TOUR DE SUISSE -
Alphornmelodien aus der Schweiz
De
Bärner vom Martin Christen und acht Variationen vom Hansruedi Strahm, Samedan
1. De Bärner (Thema)
2. Variation No. 1 : Juflicheibe was dr syt !
3.
Variation No. 2 : Bäre- Ländler
4.
Variation No. 3 : D’r Bär isch los
5.
Variation No. 4 : Rockin’ Bernie
6.
Variation No. 5 : Lonely Bear Tune
7.
Variation No. 6 : Bäretruurigs Finale
8. Variation
No. 7 : Im hölzige Bäre- Himmu
9.
Variation No. 8 : De Gluggsi- Bär
Urschwytzerischi Choscht us em Alphornbüechli vom A.L.
Gassmann
10. De Kientaler, Ueli Moosimann, arr. Frances Jones
11. Der Rigiblickler
12. Der
neu Melchthaler, arr. Frances Jones
13. Der
Hergiswiler, arr. Frances Jones
14. Tell
! , X. Guggenbühler
15.
De Schratte Chuereihe, arr. Frances
Jones
16.
Am Brienzersee, arr. Frances Jones
17.
Vo Gstaad oben abe, U. Mossimann, arr. Frances
Jones
18.
Gruss aus
Adelboden, Robert Kurzen
Appezöller Choscht
19. Appenzeller
Zäuerli, Beat Bischof
20. Füürbrand,
Aurel Wyser
21. Säntislüchte,
Beat Bischof
22. Im
Alpsté, Beat Bischof
23. Toggenburger
Alphornjutz, Anton Wycki
E chli Querbeet
24. Dr
Burgdorfer, Hans- Jürg Sommer
25. Gruss
vom Jura, Robert Körnli
26. Une premiere a torgon pour Marinette, Patrick Bielser
27. Freude
auf der Alp, Martin Christen
28. Amici
Ticinesi, Flavian Imlig
29. Brienzer
Rothorn, Hermann Studer
30. Gyrisbärger
Büchel- Tänzli, Patrick Kissling
31. Blick
i’d Urner Bärge, Flavia Imlig
32. Der
Ruedertaler, Tony Roos
33. Matterhornblick,
Lukas Schmid
34.
Appel de la bufflonne, Patrick Bielser
35. Emmentaler
Chuereihe, trad. arr. Patrick Kissling
36. Mythagrüess,
Theo Zemp
37. Simmentaler
Alphornreigen, Robert Oesch
38. CORneigidouille,
Patrick Bielser
Preis Fr. 15.- zzgl. Versandspesen (Schweiz Fr. 2.-)
bestellt werden kann die CD bei Patrick Kissling, Wangelenrain 10, 3400 Burgdorf
E- Mail: patrick.kissling@besonet.ch
einen kleinen Vorgeschmack gibt's auf folgendem Youtube- Video: http://youtu.be/2jACih8A994
Montag, 2. März 2015
Melodien von Tony Roos, Gruss nach Burgdorf
Gestern Montag, am 2.03.2015 bin ich zu grossen Ehren gekommen. Tony Roos hat mir eine Alphornmelodie gewidmet, den "Gruss nach Burgdorf".
Die Melodie habe ich natürlich gleich aufgenommen und kann hier angehört werden.
http://youtu.be/RgT0r8oKp1o
Viele tuused Dank a Tony Ross für diese wunderbare Melodie und die persönliche Widmung.
Tony Roos wurde 1944 in Luzern geboren und wurde relativ spät vom Alphornvirus ergriffen. Erst mit 52 Jahren begann er mit dem Alphornspiel. Als eigentlicher Autodidakt brachte sich Tony das Notenlesen selber bei, besuchte aber auch zahlreiche Kurse. Wegen seiner Herzkrankheit musste Tony das Alphornspiel aufgeben. Die Zeit nutze er in der Folge mit dem Verfassen von Alphorn- Melodien. So entstand im Jahre 2001 die erste selbstkomponierte Melodie "Em Ernst z'lieb". In der Zwischenzeit sind so zahlreiche Alphornmelodien entstanden. Tony Roos ist wohnhaft in Unterentfelden.
Eine kleine Auswahl aus seinen Werken:
s'Waldmarisli: http://youtu.be/kMkWtdOl9jo
Der Ruedertaler: http://youtu.be/wKOMMvw_fX8
s' Älplerläbe: http://youtu.be/UrdgGyh7f14
Alphornträume: http://youtu.be/A7raGbWpicQ
Aarauer Bachfischet: http://youtu.be/ZlAykF1LfdQ
Tony Roos
Die Melodie habe ich natürlich gleich aufgenommen und kann hier angehört werden.
http://youtu.be/RgT0r8oKp1o
Viele tuused Dank a Tony Ross für diese wunderbare Melodie und die persönliche Widmung.
Tony Roos wurde 1944 in Luzern geboren und wurde relativ spät vom Alphornvirus ergriffen. Erst mit 52 Jahren begann er mit dem Alphornspiel. Als eigentlicher Autodidakt brachte sich Tony das Notenlesen selber bei, besuchte aber auch zahlreiche Kurse. Wegen seiner Herzkrankheit musste Tony das Alphornspiel aufgeben. Die Zeit nutze er in der Folge mit dem Verfassen von Alphorn- Melodien. So entstand im Jahre 2001 die erste selbstkomponierte Melodie "Em Ernst z'lieb". In der Zwischenzeit sind so zahlreiche Alphornmelodien entstanden. Tony Roos ist wohnhaft in Unterentfelden.
Eine kleine Auswahl aus seinen Werken:
s'Waldmarisli: http://youtu.be/kMkWtdOl9jo
Der Ruedertaler: http://youtu.be/wKOMMvw_fX8
s' Älplerläbe: http://youtu.be/UrdgGyh7f14
Alphornträume: http://youtu.be/A7raGbWpicQ
Aarauer Bachfischet: http://youtu.be/ZlAykF1LfdQ
Tony Roos
Samstag, 14. Februar 2015
Die Loreley
Meine neue Eroberung von letztem Wochenende kommt aus Frankfurt, ursprünglich aber aus Colmar im Elsass. Ich nenne Sie einfach Loreley, weil wir im Anschluss entlang dem Rhein gefahren sind zu eben diesem sagenumworbenen Hügel, wo anscheinend Schiffe kentern, wenn die Kapitäne von den wohligen Klängen abgelenkt werden.
Habe das mit meiner Loreley auch versucht, aber ohne Erfolg (zum Glück). Kapitän Schettino war wohl nicht auf dem Rhein unterwegs.
Die Loreley, das ist natürlich mein neues Alphorn vom Alphornbauer Lamey, gestimmt in Es und rund 4m lang, hat einen tiefen mächtigen Klang. Das Stück anbei, die Loreley, ist gespielt auf eben diesem Horn.
http://youtu.be/F6aeEzISbWw
Habe das mit meiner Loreley auch versucht, aber ohne Erfolg (zum Glück). Kapitän Schettino war wohl nicht auf dem Rhein unterwegs.
Die Loreley, das ist natürlich mein neues Alphorn vom Alphornbauer Lamey, gestimmt in Es und rund 4m lang, hat einen tiefen mächtigen Klang. Das Stück anbei, die Loreley, ist gespielt auf eben diesem Horn.
http://youtu.be/F6aeEzISbWw
Sonntag, 1. Februar 2015
Burgdorfer Büchel-Tänzli
Die Melodie Burgdorfer Büchel- Tänzli (ein Büchel- Duo) ist heute, am 1. Februar 2015, spontan entstanden.
http://youtu.be/bCrRccFuUbQ
Büchel sind Holtrompeten, welche traditionsgemäss vor allem in der Innerschweiz gespielt werden.
Gespielt ist die Melodie auf meinem wunderschönen E(V)A- Büchel in B gestimmt.
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